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Domizilsuche leicht gemacht

 

Über die Suchmaschinen wie Google und Co. finden Nutzer im Internet fast alles, was sie mit der Eingabe des Keywords suchen. Alten- und Pflegeheime sowie Seniorenwohnungen und betreutes Wohnen sind nur einige Schlagwörter, die bei der Suchmaschine eine lange Ergebnisliste ergeben. Die Liste der Portale ist besonders in München enorm. Eine transparente Plattform ist domizilsuche.de, die für viele Regionen interessante Angebote bereithält. Anders als in der Vergangenheit sind Senioren heute rüstiger, aktiver und unternehmenslustiger. Diejenigen, die alleine in einer Wohnung leben, sind bei einem Notfall auf Hilfe angewiesen. Sicherer und geschützter wohnen Senioren beispielsweise in betreuten Wohnungen oder Altenheimen. Hier haben sie die Möglichkeit aktiv am Leben teilzuhaben; haben jedoch im Notfall immer jemanden vom Personal in erreichbarer Nähe.

Bei der Suche nach einer geeigneter Unterbringungsmöglichkeit sind Online-Portale wie domizilsuche.de eine unermessliche Hilfe. Interessant ist die bebilderte Ergebnisliste der Website, die eine ausführliche Beschreibung des Objektes durch Anklicken öffnet. Im Vorfeld gewinnen Senioren einen ersten Eindruck des Alten- und Pflegeheimes sowie des betreuten Wohnens. Die Informationen über das Objekt nehmen den älteren Menschen die Angst vor dem Wort „Heim„. Besonders München punktet klar bei dem Angebot, das mit 160 Pflegeeinrichtungen zu den umfangreichsten in Deutschland zählt. Immer mehr Internetauftritte, die Wohnheime anbieten. Diese sind nicht ausschließlich auf Senioren ausgerichtet, sondern auf die Menschen, die eine Unterkunft suchen. Dazu gehören Studenten, die in München ihr Studium aufnehmen, Monteure und andere Arbeitnehmer, die für einen bestimmten Zeitraum in der bayerischen Metropole arbeiten. Die Website, die sich auf Einrichtungen für Senioren spezialisiert hat, ist domizilsuche.de

DIE BURN-OUT MODE: das Buch von Jörg Steinfeldt

 

Burn-out ist keine Krankheit, Burn-out ist keine Einbildung …

Jörg Steinfeldt

Stress, Probleme – ausgebrannt. So fühlen sich immer mehr Menschen. Diagnose: Burn-out. Doch was ist Burn-out? Und was können Sie dagegen tun?

Das Thema wird von den Medien regelmäßig in die erste Reihe gehoben. Gewerkschaftler sehen eine arbeitsbedingte Pandemie. Mediziner warnen vor einem Flächenbrand psychischer Leiden. Politiker wollen die Rettung per Gesetz. Jeder von uns kennt jemanden, der sich mit Burn-out eine Auszeit genommen hat. Burn-out ist in Mode! Haben Sie Grund zur Sorge?

Burn-out wird definiert als ein Zustand ausgeprägter, ja totaler Erschöpfung. Woher es genau kommt gilt als nicht bekannt, aber allgemein werden als Ursache zu hohe Leistungsansprüche genannt, an denen sich der Betroffene zu sehr verausgabt, ohne einen Rückzug und Ausgleich zu haben. Der Betroffene hat nicht die Kompetenz den Anforderungsdruck an ihn zu bewältigen. Burn-out soll sich in einem Sammelsurium von physischen und individuellen Symptomen ausdrücken, so von Schwindel, Schlafstörungen und Infekten über Kopf- Magen- und Rückenschmerzen bis hin zu Zucker, Herzinfarkt und Krebs. Gefährdet sollen wir alle sein.

Dabei gibt es die Diagnose Burn-out selbst gar nicht. Burn-out ist nicht als Krankheit anerkannt. Es ist ein Label, mit dem echte Krankheiten, vor allem Depressionen und Angststörungen, verschleiert werden.

Burn-out nützt vielen

Weshalb liegt dieses diffuse Phänomen Burn-out so im Trend? Eben weil es so schön diffus ist. Alle können mitreden. Es ist schwer nachzuweisen und schwer zu widerlegen, auf keinem Kernspintomograf zu sehen. Welcher Arzt geht schon das Risiko ein, einen Patienten wieder nach Hause zu schicken? Burn-out ist sogar schick, denn Burn-outer gelten nicht als Versager wie bemitleidenswerte Depressive, sondern als aufopfernde Helden. Es ist ein idealer, gesellschaftlich anerkannter Exit für jeden, der nicht mehr kann oder will. Hier treffen sich selbst ernannte Leistungsträger und Leistungsverweigerer. Dazu erfinden Mediziner ständig neue Krankheiten und die Pharmaindustrie sorgt für die passenden Pillen. Beide Branchen machen glänzende Geschäfte und noch jeden krank. Alle Beteiligte sind Gewinner, nur die nicht Beteiligten verlieren – sie dürfen zahlen.

Sind wir alle krank?

Lassen Sie sich nicht verrückt machen von dem Nebelgespenst Burn-out. Gehen Sie mit dem Thema nicht so oberflächlich um, wie viele Profiteure und angeblich Betroffene. Natürlich gibt es Menschen, die wirklich krank sind, weil sie zum Beispiel depressiv sind oder eine Phobie haben. Ihnen ist zu helfen. Aber kann es sein, dass in so wenigen Jahren so viele Deutsche plötzlich psychisch krank sind? Wohl kaum. Wir dürften auch Trittbrettfahrer haben, die sich mit Burn-out zur Ruhe setzen oder die Verantwortung für ihr eigenes Tun und Lassen abgeben wollen. Was wir nicht haben, ist eine ansteckende Krankheit. Wir sind nicht alle krank!

Sich selbst kennen

Besinnen Sie sich auf sich selbst. Das setzt voraus, sich selbst zu kennen. Sich elementare Fragen beantworten zu können: Wer bin ich, was kann ich, was will ich, wie kann ich das erreichen? Welche Stärken, Schwächen, fachliche Fähigkeiten, soziale Kompetenzen, Charaktereigenschaften, Treiber habe ich? Wer aufbaut, sollte organisieren können. Wer verkauft, sollte positiv auf Menschen wirken. Wer im Team arbeitet, sollte teamfähig sein. Wer sich als ausdauernd sieht, sollte eine CD durchhören können. Wer sich falsch einschätzt, wird Probleme bekommen.

Sie sind kein anderer

Nicht nur Kinder, auch viele Erwachsene wollen so sein wie die „on the cover of the magazins“. Werbung, Casting Shows und das Geld der Großeltern suggerieren „anything goes“! Dafür wir das eine oder andere über Bord geschmissen und die Umstände des eigenen Lebens ausgeblendet. Der Schein blendet das Sein. Doch Traumwelten machen aus uns weder einen George Clooney noch einen Steve Jobs.

Akzeptieren Sie sich so, wie Sie sind. An sich arbeiten, sich weiter entwickeln, das sollten wir alle tun. Nur der Wandel ist beständig, das Leben kennt kein „fertig“, es wird nur durch den Tod gestoppt. Mit sich hadern, sich verbiegen, das bringt uns nicht weiter. Der Schlüssel zu Lösungen, die wir selbst nicht bieten können, liegt oft bei anderen, die uns durch ihre Fähigkeiten helfen und ergänzen.

Behalten Sie Bodenhaftung

Gerade in positiven Phasen, im Rausch des Erfolges stellt sich das Gefühl der eigenen unbegrenzten Möglichkeiten ein. Aber gerade dann sollten einem die eigenen physischen, psychischen und intellektuellen Grenzen präsent sein. Selbstüberschätzer prallen oft plötzlich und hart in der Realität auf.

Setzen Sie sich Ziele, gerne auch große, aber bleiben Sie realistisch in dem, was Sie wann erreichen können. Ihre Ziele sollten zu Ihnen und zu Ihrem Persönlichkeitsprofil passen. Nur dann werden Sie eine Verbindung zwischen Antrieb und Umsetzung haben und nicht in ein Loch fallen, da sich zwischen Anspruch und Realität aufgetan hat.

Veränderung ist Bereicherung

Viele Burn-outer empfinden das, was von ihnen verlangt wird, als Last, die sie erdrückt. Sie sehen sich als Opfer. Sie kommen nicht klar mit dem Wandel am Arbeitsplatz. Veränderung ja, aber nicht bei mir. Flexibilität, anderes zu tun, neue Anforderungen, zu lernen, das passt nicht in das Leben derer, die ich Dauermenschen nenne, die sich ihr Leben eingerichtet haben und die sich wünschen, dass es immer so weitergehen möge. Was nicht passiert. Solche Menschen haben Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen. Entwickeln Sie keine falschen Ängste. Nehmen Sie Veränderungen an, ja seien Sie neugierig darauf, sie bereichern unser Leben. Machen Sie das, was Sie machen, mit Begeisterung, die Ihnen das Gefühl von Zufriedenheit und Glück gibt. Seien Sie ein Überzeugungstäter.

Leben Sie angemessen

Leben Sie gesund. Richtige Ernährung, Sport ohne übertriebenen Leistungsgedanken, genügend Schlaf am Stück, es sind Binsenweisheiten, an die wir uns aber halten sollten, um Krankheiten nicht zu provozieren.

Einsatz und Stress,Spannung und Anspannung können positive Wirkung entfalten, Adrenalin freisetzen. Nur wer den Bogen überspannt, hat ein Problem. Der alte Handwerkerspruch „Nach ganz fest kommt lose“ gilt nicht nur für Schrauben, sondern auch für unseren Körper. Nehmen Sie Warnsignale Ihres Körpers wahr. Ein Grippeinfekt ist kein Burn-out, aber bei vier Grippeinfekten in drei Monaten dürfte Ihr Immunsystem im Keller sein. Nehmen Sie sich Zeit für private Kontakte, für Ruhe und Ausgleichsphasen. Wenn es nicht anders geht, müssen Sie die gezielt planen und natürlich einhalten. Hören Sie auf Ihr Umfeld, Ihre Frau oder Ihren Mann, Ihre Kinder, Ihre Freunde (auch wenn es uns schwer fällt zuzugeben: der Partner hat meistens Recht und Kinder sind Seismographen!). Wenn die Ihnen sagen, man würde Sie ja gar nicht mehr sehen, gehen Sie in sich. Stimmt das? Wollen Sie diese Beziehungen gefährden? Für was? Was ist Ihnen wichtig?

Ihr Leben ist Ihre Verantwortung

Für Ihr Leben, für das, was Sie tun und lassen, trägt niemand anders die Verantwortung als Sie selbst. Wenn Sie sich viel vorgenommen haben, wenn Sie sich fordern, so ist das völlig OK. Zu leisten ist ein tolles Gefühl und eine gute Sache. Doch so, wie Sie Ihre Erfolge auf Ihr Konto buchen, so müssen Sie auch Rückschläge und Krisen auf Ihre Kappe nehmen. Genau damit haben Karrieristen in den großen Betrieben ihr Problem. Wenn die überfordert sind, ihre – meist intellektuellen – Grenzen hinter sich gelassen haben, dann haben sie nicht versagt, sondern Burn-out. Doch lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen. Gucken Sie nicht nur wegen der Falten jeden Tag in den Spiegel. Erinnern Sie diese Denkanstöße. Dann bleiben Sie im Lot – beruflich wie privat.

Auch wenn Burn-out keine Krankheit ist:

·         Je besser Sie sich kennen, je weniger schätzen Sie sich falsch ein.

·         Akzeptieren Sie sich

·         Wer seine Grenzen kennt, überschätzt sich nicht.

·         Setzen Sie sich Ziele, aber blenden Sie die Realität nicht aus

·         Lebe Gesund

·         Sorge für Rückzug und Ausgleich.

·         Ihre Verantwortung für sich selbst können Sie nicht abgeben.


DIE BURN-OUT MODE

MEDIZINER. MANAGER. MYTHEN.

Der Hype und die Realität

1. Auflage März 2013

180 Seiten
ISBN: 978-3-86980-217-6

17,90 Eur[D] / 20,50 Eur[A] / 21,80 CHF UVP

Pressematerialien: www.businessvillage.de/presse-922

 

Der Autor

Der Jurist Jörg Steinfeldt ist Führungskraft im Personalbereich bei einem internationalen Spezialversicherer, Buchautor und  Autor zahlreicher Fachartikel. Er ist bekannt dafür, den Finger in offene Wunden zu legen und über den Tellerrand zu denken. Schon in seinem Debüt-Buch „Was Sie schon immer über Führung wissen wollten“ räumt er schonungslos mit den Management-Mythen auf.

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